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Wohin geht es mit Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in Bayern?

Binnen weniger Jahre ist das Projekt auf über 280 Schulen angewachsen, in denen sich Schulen gegen Extremismus und Ausgrenzung stark machen.

An diesen Schulen sind damit weit über 200.000 Schüler*innen aus Bayern Teil des größten Schüler*innennetzwerkes in Deutschland.

Das ist nur möglich mit vielen Partner*innen und einzelnen Menschen, die an den unterschiedlichsten Orten in Bayern Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage leben und damit das Netzwerk lebendig halten:

In erster Linie sind das die aktiven Schüler*innen vor Ort, die ihren Schulen dazu beitragen, das Schulklima nachhaltig zu verändern.

Es ist normal, verschieden zu sein und niemand weiß das besser als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Diese haben sich als Schule versprochen hinzuschauen und aktiv zu werden.

Dabei sind Sie nicht allein:

An vielen Orten in Bayern melden sich Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen zu Wort. Sie sind ein wichtiger Teil in unserem Netzwerk und unterstützen die Arbeit von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage häufig mit viel persönlicher Freizeit und großem Engagement.

Weiter gibt es die vielen Materialien der Bundeskoordination – siehe http://www.schule-ohne-rassismus.org/startseite/. Ein Blick lohnt sich, um auch einen Eindruck davon zu gewinnen, wie wir bundesweit zusammenarbeiten.

Und dann gibt es die Landeskoordination Bayern, die nun noch stärker vernetzt arbeitet. Warum? Seit Mai 2014 ist der Bayerische Jugendring Träger der Landeskoordination in Bayern. Damit ist das Projekt dort angekommen, wo die Profis im Bereich der Jugendarbeit sitzen. Der Bayerische Jugendring ist der Zusammenschluss von vielen Vereinen und Verbänden in denen junge Menschen sich engagieren und er kennt wie kaum eine andere Struktur die vielfachen Formen dieses ehrenamtlichen Engagements junger Menschen.

Die Landeskoordination wäre überfordert mit der Aufgabe über 280 Schulen von Würzburg aus zu betreuen, hätten wir nicht unsere Regionalkoordinationen –koordinierende Anlaufstellen für Schüler*innen vor Ort.

Ihnen und deren Arbeit gilt an dieser Stelle ein großer Dank.

Gehen wir es also miteinander an, verändern wir, was es zu verändern gilt – wir wissen ja, dass wir uns dabei auf vieles Bewährtes stützen können!

Stefan Lutz-Simon
Landeskoordinator Bayern für „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“