Das sind wir

Vertreter_innen der Landeskoordination und Regionalkoordinator_innen in Bayern (Frühjahr 2018)

Das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bietet Kindern, Jugendlichen und Pädagog_innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland: Ihm gehören über 2.800 Schulen (September 2018) an, die von rund einer Million Schüler_innen besucht werden. Bayernweit sind über 570 Courage-Schulen (September 2018) zusammen geschlossen, seit 2012 hat der Bayerische Jugendring (BJR) K.d.ö.R. die Trägerschaft für das Projekt von der Bundeskoordination übertragen bekommen.

Aufgaben und Angebote der Landeskoordination

Eine nachhaltige Begleitung und Unterstützung der Courage-Schulen erfordert eine standortnah und kontinuierlich erreichbare Ansprechpersonen. In Vertretung für die Bundeskoordination übernimmt die Landeskoordination Bayern daher vielfältige Aufgaben:

  • auf Landesebene die alleinige legitimierte Repräsentanz des Projektes im politischen Raum, der Fachwelt und in der medialen Öffentlichkeit Öffentlichkeitsarbeit im Bundesland
  • verantwortet die Qualitätssicherung der inhaltlichen Arbeit in Bayern, Absicherung der Nachhaltigkeit des Netzwerkes in Bayern durch Aufbau und Pflege eines Netzes von qualifizierten außerschulischen Kooperationspartnern und regionalen Koordinierungsstellen
  • organisiert Vernetzungs- und Koordinierungstreffen der Courage-Schulen, der Regionalkoordinationen und der außerschulischen Kooperationspartner_innen
  • verantwortet die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Courage-Projektes in Bayern
  • Verantwortung im Prozess der Titelverleihung im Land Bayern (Anerkennungsverfahren)

Begleitung vor Ort

Die Regionalkoordinationen in den sieben Bezirken sind als regionale Ansprechpersonen im direkten Kontakt zu den Courage-Schulen: sie unterstützen die Akteur_innen vor Ort in allen Belangen, begleiten vor, während und nach der Titelverleihung, sowie bei schulischen Veranstaltungen. Sie beraten und begleiten Anwärterschulen bis zur Titelverleihung, organisieren Koordinierungs- und Netzwerktreffen verschiedener Zielgruppen. Sie verleihen im Rahmen des festlichen Aktes den Titel und übergeben das Schild mit dem Netzwerklogo. Nach der Titelverleihung sind die Regionalkoordinationen zuständig für die nachhaltige Begleitung der Courage-Schulen durch Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte.

 

Patrick Wolf
Leiter der Landeskoordination